Back to top

Sebastian Krämer

Im Glanz der Vergeblichkeit – Vergnügte Elegien

Während sich zeitgenössischer Deutschpop in der Exaltierung von Emotionen gefällt,
verlegt Sebastian Krämer sich aufs Gegenteil: beispielhafte Contenance als Umzäunung
beispielloser Abgründe. Man weiß nicht, wer mehr zu bedauern ist, der Jammerlappen oder die, die er nass macht. Vergnügte Elegien führen den Beweis: Schlimmes kann durchaus bekömmlich sein, je nachdem, wie man es anrichtet.
Unter der Oberfläche beschwingter Melodien und eleganter Erzählungen schwelen Unheil, Verlorenes und Vergebliches. Hobbies: in Kannibalen-Kochrezepten stöbern und alte Deutschklausuren orchestrieren. In den Kommentaren gibt sich Krämer kapriziös, in den Liedern lieblich bis derb. Presse: Hintergründig, schwarzhumorig, anspielungsreich ... sprachlich grandios. Ein musikalischer Alleskönner!
Deutscher Kleinkunstpreis, Deutscher Kabarettpreis, Deutsch-Französischer Chansonpreis.