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"Die ARTbacken" spielen

„Das große Massakerspiel“ von Eugène Ionesco

Eine in keiner Weise charakteristische Stadt wird im vollendetsten Moment ihrer Geschichte von einer tödlichen Krankheit heimgesucht. Ein Bewohner nach dem anderen wird dahingerafft und fällt plötzlich tot um, obwohl sie Momente zuvor noch bei bester Gesundheit waren. Chaos bricht aus. Mit allen medizinischen, politischen und gesellschaftlichen Mitteln versucht man die Krankheit einzudämmen. Alt und jung, arm und reich, alle erreicht früher oder später dasselbe Ende, denn die Mühlen des Todes mahlen im Rhythmus des „großen Massakerspiels“, gnadenlos, unerbittlich und unterschiedslos. Kommt jemand seinen Regeln auf die Schliche oder triumphiert letztlich das Spiel? Wir werden sehen, wer dem Tod das Lachen entgegensetzt. Denn wie Eugène Ionesco selbst sagt: "Manche Buddhisten lachen, wenn sie eine Leiche sehen. Der Tod kann komisch sein.