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ZOOPHOBIA - Absolventenshow der staatlichen Artistenschule Berlin

Eine artistische Fabel

ZOOPHOBIA - Absolventenshow der staatlichen Artistenschule Berlin
Neuer Zirkus/ Varieté | 19 Uhr | Ort: Mannheim, Im Pfeifferswörth 28a | Eintritt: VVK 22€ (erm. 17€, Kinder bis 12 Jahre und Geschwisterkinder bis 17: 12€) + Systemgebühr; AK plus 5€

Eine artistische Fabel
Das haben sich die zehn jungen Artist*innen eigentlich anders vorgestellt: Plötzlich tauchen Tiere auf, mitten auf der Bühne ihrer Artistik-Show! Was wollen die hier? Zuerst nur hier und da, vereinzelt und scheu, sind sie später immer frecher und selbstbewusster, diese Viecher, die offenbar von überall her kommen: Ein Zebra, ein Nilpferd, eine Ente...
Bis klar wird: Da verwandeln sich die Menschen in Tiere, mehr und immer mehr!
So menschelt es bald gewaltig in der Tierwelt: ein ziemliches Affen-, äh, Menschentheater!
Klar stellt sich da die Frage: Was macht mich als Menschen aus? Die Krone der Schöpfung, oder ist der homo circensis vielleicht doch nur ein nackter Affe, der das Turnen nicht verlernt hat? Und so werden die Artistik-Acts zu berührenden Reisen ins Innere der Artist*innen: Die Akrobatik als Suche nach der eigenen Identität, die vielleicht zum wahren Ich führt.
Zoophobia verbindet elegante und kraftvolle Artistik mit absurden Bildern und komischen Choreografien. Dabei halten uns ausgerechnet die Tiere einen Spiegel vor und streifen immer mal wieder Themen wie Anonymität, Individualität, die Angst vor der Veränderung und dem Fremden, denn -Achtung!- hinter der nächsten Ecke lauert bestimmt schon wieder eine Phobie!
… und fabelhafte Artistik!

Nach dem großen Erfolg seiner Inszenierung von GRAMMOPHOBIA in 2015 freuen wir uns sehr auf die zweite Absolventenshow des Regisseurs Philipp Boë.
Der 1971 geborene Schweizer hat sich als Darsteller und Regisseur auf spartenübergreifende, oft non-verbale Bühnenproduktionen spezialisiert. In seinem Bestreben nach innovativem Schaffen verbindet er verschiedene Ausdrucksformen zu Aufführungen, die sich durch eine stark visuelle Sprache und ein körperbetontes Spiel auszeichnen.