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LEA

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11.03.2017

Support: Alex Mayr

»Ich hab kein Problem, mit mir selbst zu reden / Hab nur ein Problem damit, mich zu verstehen«, singt LEA. Das ist so treffend, so entwaffnend und so schmerzlich. Auf ihrem Debütalbum sucht LEA das Selbstgespräch, stößt an Grenzen und geht darüber hinaus. LEAs Texte sind Vergrößerungsgläser. Mikroskopisch seziert sie Stimmungen und erlaubt sich dabei, das große Ganze aus dem Auge zu verlieren.

Doch auch wenn »Vakuum« ein Monolog, eine ständige Selbstsuche, das Ausloten der eigenen Gefühle ist, schließt LEA uns als Zuhörer immer mit ein. Am Ende dieses Albums sind wir wieder allein mit unseren Gedanken. LEA macht uns Mut, diesen Gedanken zu folgen, an uns zu scheitern und zu wachsen.

Sie schafft es, diese Unmittelbarkeit, das aufrecht Zerbrechliche in Neopop zu übersetzen. Die Produktion flirrt und zittert. Es scheint fast, als zeichne »Vakuum« auch musikalisch den Weg von LEAs Gedanken nach, die Wechsel von Licht und Dunkelheit, von Höhen und Tiefen, behutsam, aber auch fordernd und forschend.

Youtube Kanal Zitate: Deine Texte gehen total ans Herz … wundervoll … wow

Ihr Debüt schafft es nun, diese Unmittelbarkeit, das aufrecht Zerbrechliche in Neopop zu übersetzen. Die Produktion von Matthias Mania und Daniel Großmann flirrt und zittert, verwandelt sich in große Wellen, die sich schließlich wieder brechen, um klein und innig zu werden. Es scheint fast, als zeichne »Vakuum« auch musikalisch den Weg von LEAs Gedanken nach, die Wechsel von Licht und Dunkelheit, von Höhen und Tiefen, behutsam, aber auch fordernd und forschend.

Support

ALEX MAYR

Es soll Künstler geben, die man sofort in eine Ecke stellen, in eine Schublade stecken oder mit einem Stempel versehen kann. Auf den Punkt gegart, hübsch angerichtet und abgelichtet und ab geht’s in den Pop Olymp.

Kann man machen, muss man wollen.

ALEX MAYR will es auf ihre Art. Und sie will es wissen.

Durch den Fleischwolf der Meinungen und Lehren gedreht bleibt die Erkenntnis, sich den Weg nach eigenen Vorstellungen zu bahnen. Dieser führt durch die markierten Reviere der rappendenGewerke, durch die Dunstkreise der Indiebands, der Beatschrauber, Songwriter und Weltmusiker.Was gefällt setzt sich durch und wandert in den Äther der Inspiration und der eigenen Sprache. Organisch, ohne Pomp und Gloria, dafür ehrlich und sexy.